Mitglieder fragen Mitglieder

Hier stellen wir Anfragen von KollegInnen mit deren Kontaktdaten online

Wichtiger Hinweis: Antworten, Anregungen usw. bitten wir, unmittelbar an die KollegInnen zu senden. Zusätzlich kann gerne die BAG-Maildresse ins Cc gesetzt werden. In diesem Fall stellen wir gerne die Antwort hier ebenfalls ein.

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Anfrage von Thomas Herrmann, JHZ Don Bosco Helenenberg:
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich wende mich mit einer konkreten Fragestellung an Sie /euch.
Wie ihr wisst, arbeiten wir therapeutisch mit Jugendlichen, welche sexualisierte Gewalt ausgeübt haben. Vor einiger Zeit haben wir uns in der Gruppentherapie mit möglichen Folgen sexualisierter Gewalt für betroffene Menschen auseinandergesetzt. Das Ergebnis für einige Jugendliche war es, einen Prozess der persönlichen Klärung mit einem Opfer zu beginnen. Dieser Prozess wurde und wird von uns eng begleitet und alle Schritte eng mit dem Unterstützungssystem der Betroffenen abgestimmt. Ein Jugendlicher der Gruppe hatte sich mit dem Besitz Kinderpornographischen Materials strafbar gemacht. Er zeigte sich sehr motiviert, ebenfalls eine Auseinandersetzung mit betroffenen Menschen starten zu wollen. Dies gestaltet sich jedoch schwierig, da die betroffenen Menschen anonym und für ihn nicht ansprechbar sind. Es entstand der Gedanke, dass eine Auseinandersetzung auch stellvertretend mit Erwachsenen von sexueller Gewalt betroffenen Menschen stattfinden könnte, beispielsweise in einer Gruppe, welche sich zu entsprechender Thematik trifft. Leider war es mir bisher nicht möglich, eine Gruppe zu finden, die dazu bereit wäre. Mein Klient ist inzwischen 19 Jahre alt.
Meine Fragen an euch sind:
Kennt ihr eine Gruppe betroffener Menschen die bereit wäre, sich in eine Auseinandersetzung mit meinem Klienten zu begeben?
Welche anderen Möglichkeiten seht ihr für einen Straftäter im Rahmen von C, einen Prozess der Übernahme von Verantwortung/ Schuld zu gestalten?
Über Ideen und Hinweise würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank für eure Zeit und Unterstützung
Thomas Herrmann
Diplom Psychologe
JHZ Don Bosco Helenenberg
Puricellistr. 1
54298 Welschbillig
Tel. 06506899-238
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Fachtagungen

Unsere Fachtagungen einschließlich der Workshops und der Mitgliederversammlung können selbstverständlich auch von Nicht-Mitgliedern besucht werden. Denn der unmittelbare Austausch zwischen und die Vernetzung von Fachkräften sind uns besondere Anliegen. Daher veranstalten wir u. a. zweimal jährlich Fachtagungen (stets im März und September) mit eingebundener Mitgliederversammlung. Neben Beiträgen zum Schwerpunkt des jeweiligen Fachtags wird auch in moderierten Workshops, meist in fortlaufenden Prozessen zu bestimmten Themen gearbeitet. Die aktuellen prozesshaften Workshopthemen sind:

  • Möglichkeiten zur Reduktion von Maßnahmenabbrüchen
  • Umgang mit Fast-Rückfällen und Hochrisikosituationen
  • Umgang mit Stigmatisierungen und Anfeindungen

Durch die Präsentation der bisherigen Workshopergebnisse zu Beginn eines jeden Workshops, ist jederzeit problemlos ein Einstieg möglich ebenso wie das Wescheln der Workshops bei jedem Fachtag.

Hier besipielhafte Themen unserer bisherigen Fachtagungen:

  • Trauma & Gewalt
  • Psychodrama
  • Arbeit mit kognitiv beeinträchtigen jungen Menschen
  • Restorative und Transformative Justice als Alternativen
  • Genderaspekte in der Sexualpädagogik

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Save the date

Unser nächster Fachtag findet am Freitag, den 22. März 2019 in Hannover statt und hat den Schwerpunkt „Netzwerkarbeit“. Es wird Beiträge folgender Institutionen geben:

  • Netzwerkkonferenzen e.V.
  • Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen (DVJJ) e.V.
  • Deutsche Sportjugend im Deutschen Olympischen Sportbund e.V.

Derzeit ist geplant, beim Fachtag gemeinsam mit den ReferentInnen in anschließenden Workshops die Möglichkeiten und Bedarfe der Zusammenarbeit zu folgenden Themen (Arbeitstitel) herauszuarbeiten:

  • Der Familienrat als unterstützendes, rückfallpräventives Interventionsangebot nach intrafamiliären sexuellen Übergriffen — Aktivierung und Ausbau schützender Ressourcen im Familiensystem
  • Junge Menschen als Beschuldigte/Angeklagte im Strafverfahren aufgrund sexuell assoziierter Taten — Unterstützungsmöglichkeiten von Jugendgerichtshilfeberichten zur Planung rückfallpräventiver Interventionen
  • Junge Menschen mit sexuellen Verhaltensproblemen als Mitglieder in Sportvereinen — (Re-)Integrationsmöglichkeiten und Prävention sexueller Grenzverletzungen

Spenden

Der gesamte Vorstand der arbeitet ehrenamtlich. Unser Verein übernimmt lediglich die entstandenen Reisekosten für den Vorstand. Ihre Spende fließt daher direkt in unsere Arbeit, die der Rückfallprävention und somit der Vermeidung künftiger Opfer dient! Auf Wunsch können Sie gerne den genauen Verwendungszweck Ihrer Spende mit uns absprechen.

Selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenquittung, die der Vorlage beim Finanzamt dient.

 

Wir freuen uns über Ihre Spende:

GLS-Bank Bochum
BLZ: 430 609 67
Konto-Nr.: 114 693 8100

IBAN: DE 3443 0609 6711 4693 8100
BIC: GENODEM1GLS

ZKPF

fachpool

Hier gelangen Sie zum Kooperationsvertrag mit dem fachpool: pdfKooperationsvertrag_fachpool.pdf518.34 kB

sowie zum diesbezüglichen Veranstaltungsflyer: pdfFlyer_Fachpadagogin_Fachpadagoge_2019.pdf1004.11 kB

DGfPI

Hier finden Sie den aktuell gültigen Kooperationsvertrag mit der DGfPI: pdfKooperationsvertrag.pdf856.6 kB

Protokoll des ersten Vorstandstreffen zwischen DGfPI und im April 2018: pdfProtkoll_Vorstandstreffen_BAG_DGfPI.pdf403.97 kB

Linktipps

Links zu thematisch interessanten Institutionen/Organisationen

Arbeitsmaterialien für Sexualpädagogik

Arbeitsmaterialien für Medienpädagogik

Links zu Dateien, die zu groß sind um sie als direkten Download auf unserer Website zur Verfügung zu stellen

Literaturliste

Aktuelle Buchempfehlungen

Thomas Gruber:
Sexuell deviantes Verhalten von Jugendlichen

Anmerkung von Rita Steffes-enn:
„Ein wahrer Fundus geballter Fachkenntnisse mit hohem Praxisbezug geschrieben von einem der Pioniere in unserem Feld. Das Buch ist meines Erachtens ein Muss für alle, die mit dementsprechenden Jugendlichen arbeiten — gleich ob Anfänger oder ‚Alter Hase‘. “

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Esther Klees, Torsten Kettritz (Hrsg.):
Sexualisierte Gewalt durch Geschwister. Praxishandbuch für die pädagogische und psychologisch-psychiatrische Arbeit mit sexualisiert übergriffigen Kindern/Jugendlichen

Anmerkung von Rita Steffes-enn:
„Dieses Praxishandbuch befasst sich mit einem in unserer täglichen Arbeit häufig anzutreffendem, aber in der Fachliteratur bislang unterrepräsentiertem Phänomen. Ein Werk, dem es dringend bedurfte und das eine sehr gute Ergänzung zu dem Buch ‚Geschwisterinzest im Kindes– und Jugendalter: Eine empirische Täterstudie im Kontext internationaler Forschungsergebnisse‘ von Esther Klees darstellt. Sehr erfreulich ist darüber hinaus, dass sowohl der Herausgeber Torsten Kettritz als auch zahlreiche AutorInnen Mitglieder der sind, was die besondere Expertise unserer Mitglieder widerspiegelt.“

pdfKlees_Kettritz_Lepo.pdf1.59 MB

 

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Gute Arbeitsmaterialien finden sich in folgenden Büchern (auch wenn teils auf Kinder ausgerichtet, lassen sich die Herangehensweisen durchaus gut in der Arbeit mit Jugendlichen einbauen)

  • Dutschmann: Das Aggressions-Bewältigungs-Programm ABPro – Manual A, B und C
  • Hinsch & Pfingsten: Gruppentraining sozialer Kompetenzen
  • Petermann & Petermann: Training mit sozial unsicheren Kindern
  • Petermann & Petermann: Training mit Jugendlichen
  • Petermann & Petermann: Training mit aggressiven Kindern
  • Schwenkmezger, Steffgen & Dusi: Umgang mit Ärger
  • Kanfer, Reinecker & Schmelzer: Selbstmanagement-Therapie
  • Berking: Training emotionaler Kompetenzen
  • Fritsch: Praktische Selbst-Empathie
  • Grasmann & Stadler: Verhaltenstherapeutisches Intensivtraining zur Reduktion von Aggression
  • Bohus & Wolf-Arehult: Interaktives Skillstraining für Borderline-Patienten
  • Beck, Cäsar & Leonhardt: Training sozialer Fertigkeiten mit Kindern
  • Görtz-Dorten & Döpfner: Therapieprogramm für Kinder mit aggressivem Verhalten (THAV)
  • Stavemann: Im Gefühlsdschungel – Emotionale Krisen verstehen und bewältigen
  • Aissen-Crewett: Kunst und Therapie in Gruppen
  • Becker, E./Margraf, J.: Generalisierte Angststörung – Ein Trainingsprogramm. Weinheim, 2002.
  • Bernstädt, J./Hahn, S.: Gestalttherapie mit Gruppen. Bergisch-Gladbach. 2010.

  • Müller-Weith, D./Neumann, L./Stoltenhoff-Erdmann, B. (Hrsg.): Theater-Therapie – Ein Handbuch. Paderborn, 2002.

  • Mücke, K.: Probleme sind Lösungen. Systemische Beratung und Psychotherapie. Potsdam, 2003.

  • Erkert, A.: Inseln der Entspannung. Münster, 1998.
  • Hinsch, R./Pfingsten, U.: Gruppentraining sozialer Kompetenzen GSK (4., völlig neu bearbeitete Aufl.). Weinheim, 2002.
  • Hofstätter, P. R.: Gruppendynamik. Hamburg, 1957.
  • Lehmann, F./van den Speulhof, B. : Heilende Geschichten. Kinder wachsen mit Worten. München, 2000
  • Madanes, C.: Sex. Liebe und Gewalt – Therapeutische Strategien zur Veränderung. Heidelberg, 1997.
  • Rost, W.: Emotionen – Elixiere des Lebens (2., überarbeitete Aufl.). Berlin, Heidelberg, New York, 2001.
  • Sielert, U./Herrath, F./Wendel, H./Hanswille, R.: Sexualpädagogische Materialien. Weinheim, 1993.
  • Stahl, E.: Dynamik in Gruppen – Handbuch der Gruppenleitung (1. Aufl.). Weinheim, 2002.
  • Stangier, U./Heidenreich, T./Peitz, M.: Soziale Phobien – Ein kognitivverhaltenstherapeutisches Behandlungsmanual. Weinheim, 2003.
  • Stavemann, H. H.: Im Gefühlsdschungel – Emotionale Krisen verstehen und bewältigen. Weinheim, 2001.
  • Schölzhorn, M.: Differentielle Arbeit mit Missbrauchs– und Gewalttätern im Kontext der Kinderschutzarbeit – Perspektiven Integrativer Therapie. Polyloge, Innsbruck, 2009

Körper– und Interaktionsübungen / Literatur mit praktischen Anregungen

  • Portmann: Spiele zum Umgang mit Aggressionen
  • Portmann: Spiele, die stark machen
  • Portmann: Spiele zur Entspannung & Konzentration
  • Portmann: Die 50 besten Spiele für mehr Sozialkompetenz
  • Erkert: Spiele zur Sinnesförderung
  • Fuchs: Spiele fürs Gruppenklima
  • Vlcek: Workshop Improvisationstheater
  • Röhricht: Körperorientierte Psychotherapie
  • Beaulieu: Impact-Techniken für die Psychotherapie
  • Beaulieu: Klimazone Klassenzimmer
  • De Philipp: Systemaufstellungen im Einzelsetting
  • Fliegel & Kämmerer: Psychotherapeutische Schätze
  • Weiss & Haertel-Weiss: Familientherapie ohne Familie
  • Caby & Caby: Die kleine Psychotherapeutische Schatzkiste

Grundlagen & Arbeitsmaterialien rund um ausgewählte Phänomene im Bereich Sozialer Medien

  • Robertz & Wickenhäuser: Orte der Wirklichkeit
  • Hill, A.; Briken, P.; Berner, W. (2007): Pornographie und sexuelle Gewalt im Internet. In: Bundesgesundheitsblatt, 50(1). 90102

Interessante Beiträge zu Bindung & emotionaler Kompetenz

  • Brisch & Hellbrügge: Bindung, Angst und Aggression
  • Brisch: Bindung und Jugend. Individualität, Gruppen und Autonomie
  • Brisch: Bindungstraumatisierungen
  • Petermann & Wiedebusch: Emotionale Kompetenz bei Kindern
  • Bowlby: Bindung als sichere Basis. 2. Auflage. München. 2010.
  • Brisch: Bindungsstörungen. Von der Bindungstheorie zur Therapie. Stuttgart. 2000.
  • Brisch: Bindung und emotionale Gewalt
  • Brisch: Bindung und Migration
  • Ross: Bindungsstile bei Straftätern
  • Rutrecht, Jagsch, & Kryspin-Exner: Bindungsstile bei Sexualstraftätern. Zusammenhang mit Aggression und Ängstlichkeit
  • von Klitzing: Reaktive Bindungsstörungen. In: Remschmidt, H.; Schmidt, M. H. (Hrsg.): Manuale psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen

Gesprächsführung

  • Höfner & Schachtner: Das wäre doch gelacht!
  • Stavemann: Sokratische Gesprächsführung in Therapie und Beratung
  • Kindl-Beilfuß: Fragen können wie Küsse schmecken
  • Prior: MiniMax-Interventionen
  • Conen & Cecchin: Wie kann ich Ihnen helfen, mich wieder los zu werden?
  • Naar-King & Suarez: Motivierende Gesprächsführung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen
  • Liechti & Grossmann: Dann komm ich halt, sag aber nichts — Motivierung Jugendlicher in Therapie und Beratung
  • De Botton, A.: Statusangst. 2. Auflage, Frankfurt, 2004.
  • Haley, J.: Gemeinsamer Nenner Interaktion – Strategien der Psychotherapie (2. Aufl.). München, 1987.
  • Haley, J.: Die Jesus-Strategie – Die Macht der Ohnmächtigen. Heidelberg, 2002.
  • Stavemann, H. H.: Sokratische Gesprächsführung in Therapie und Beratung. Weinheim, 2002

Biografiearbeit

  • Klingenberger: Bildkarten zur Biografiearbeit: Mein Weg ist mein Weg
  • Ruhe: Methoden der Biografiearbeit
  • Rabaioli-Fischer: Frühe Gefühle
  • Bradshaw: Familiengeheimnisse
  • De Philipp: Systemaufstellungen im Einzelsetting
  • Lindmeier: Biografiearbeit mit geistig behinderten Menschen
  • Satir, V./Baldwin, M.: Familientherapie in Aktion (5. Aufl.). Paderborn, 1999.

Perspektiven, Salutogenese & Zukunft

  • Stavemann: Lebenszielanalyse und Lebenszielplanung in Therapie und Beratung
  • Junge, Neumer, Manz & Margraf: Gesundheit und Optimismus GO
  • Bauer, Hegemann & Furman: Ich schaffs! — Cool ans Ziel: Das lösungsorientierte Programm für die Arbeit mit Jugendlichen
  • Furman: Ich schaffs! Spielerisch und praktisch Lösungen mit Kindern finden

Elternarbeit

  • Schwenck & Reichert: Plan E — Eltern stark machen!: Modulares Training für Eltern von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen
  • Ehrlich: STEP-Elterntraining — Wege zu erfüllten familiären Beziehungen: Eine praktische Einführung für Eltern und Fachleute
  • Dinkmeyer, McKay, McKay & Dinkmeyer: Step — Das Elternbuch: Leben mit Teenagern
  • Lauth & Heubeck: Kompetenztraining für Eltern sozial auffälliger Kinder (KES)
  • Satir, V./Baldwin, M.: Familientherapie in Aktion (5. Aufl.). Paderborn, 1999.

Tathergangsbetrachtung und deliktorientiertes Clearing

  • Steffes-enn: Täter und Taten als Informationsquellen. Anamnese und Fallarbeit
  • Endrass, Rossegger, Urbaniok, Borchard: Interventionen bei Gewalt– und Sexualstraftätern
  • Werner: Konfrontative Gewaltprävention
  • Hoyer, J./Margraf, J.: Angstdiagnostik. Grundlage und Testverfahren. Berlin, 2003
  • Petermann, F./Döpfner, M./Schmidt, M. H.: Aggressiv-dissoziale Störungen – Leitfaden Kinder– und Jugendpsychotherapie (Band 3). Göttingen, Bern, Toronto, Seattle, 2001.
  • Peterman, F./Petermann, U.: Aggressionsdiagnostik. Göttingen, 2000.
  • Remschmidt, H.; Schmidt, M. H. (Hrsg.): Manuale psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen. Heidelberg: Springer
  • Vetter, B. (2009): Pervers, oder? Sexualpräferenzstörungen. 100 Fragen, 100 Antworten. Ursachen, Symptomatik, Behandlung. Bern: Huber
  • Murrie, D. C.; Warren, J. L.; Kristiansson, M.; Dietz, P. E: (2002): Asperger’s syndrome in forensic settings. In: International Journal of Forensic Mental Health, 1. 5970

Arbeit mit Klienten mit kognitiven Beeinträchtigungen

  • W. Bosch: Sexualität und Beziehungen bei Menschen mit einer geistigen Behinderung
  • R. Brombach: Erfahrungen in der Psychotherapie mit geistig behinderten Kindern und Jugendlichen nach (wahrscheinlichem) sexuellem Missbrauch. Behindertenpädagogik 2008, 47(2), 127146
  • Bundesvereinigung Lebenshilfe (Hrsg.): Sexualpädagogische Materialien für die Arbeit mit geistig behinderten Menschen
  • BZgA: Sexualaufklärung von Menschen mit Beeinträchtigungen
  • BZgA: Jugendsexualität und Behinderung
  • A. Dosen: Psychische Störungen, Verhaltensprobleme und intellektuelle Behinderung: Ein integrativer Ansatz für Kinder und Erwachsene
  • C. Ehlers: Sexualerziehung bei Jugendlichen mit körperlicher und geistiger Behinderung (inkl. CD)
  • J. Heijkoop: Herausforderndes Verhalten von Menschen mit geistiger Behinderung
  • J. Knappheide: Moralische Entwicklung bei intelligenzgeminderten forensischen Patienten: theoretische Begründung und Durchführung eines sozialpädagogischen Förderprogramms
  • M. Kuhn et al.: Traumatisierte Kinder und Jugendliche mit geistigen Behinderungen: Zum Auftrag der Pädagogik. In: S. B. Gahleitner et al. (Hrsg.): Traumapädagogik in psychosozialen Handlungsfeldern. 225239
  • C. Lindmeier: Biografiearbeit mit geistig behinderten Menschen: Ein Praxisbuch für Einzel– und Gruppenarbeit
  • A. Lingg et al.: Psychische Störungen und geistige Behinderungen
  • D. Meyer: Dissoziation und Geistige Behinderung – über schützende und kreative Dissoziation
  • J. Nestler: Soziale Kompetenz: Training für lernbehinderte Jugendliche SOKO. Mit CD-ROM
  • C. Schanze: Psychiatrische Diagnostik und Therapie bei Menschen mit Intelligenzminderung (inkl. DVD)
  • C. Schrader: Wege aus dem Trauma für Menschen mit geistiger Behinderung durch EMDR und BHS
  • J. Walter (Hrsg) Sexualbegleitung und Sexualassistenz bei Menschen mit Behinderungen
  • Profamilia Lieb(e) haben–Sexualität und geistige Behinderung . Dokumentation der Fachtagung zum Thema „Sexualität und geistige Behinderung“

Traumapädagogik/Traumatherapie

  • Arata, C.M. (2002): Child Sexual Abuse and Sexual Revictimization. Clinical Psychology: Science and Practice, 9, 135164

  • Bange, D. (2010): Vom Opfer zum Täter – Mythos oder Realität. In: Briken, P., Spehr, A., Romer G., Berner W.(2010): Sexuell grenzverletzende Kinder und Jugendliche. Lengerich. Papst Science Publishers 2745
  • Becker, J.V.; Kaplan, M.S., Tenke, C.E., Tartaglini, A. (1991): The incident of depressive symptomatology in juvenile sex offenders with a history of abuse. In: Child Abuse and Neglect. 15. 531536
  • Brisch, K.H. (2008): Bindung und Umgang. In: Deutscher Familiengerichtstag (Hrsgb.): „Siebzehnter Deutscher Familiengerichtstag vom 12. Bis 15. September 2007 in Brühl“. (Brühler Schriften zum Familienrecht, Band 15). Bielefeld. Verlag Gieseking. 89135
  • Classen, C., Palesh, O. & Aggarwal, R.(2005). Sexual Revictimization: A Review of the Literature. Trauma, Violence & Abuse, 6, 103129.
  • Finkelhor, D. (1984): Child sexual abuse: New theory and Research. New York. Free Press
  • Fischer G., Riedesser P. (2009): Lehrbuch der Psychotraumatologie. 4.Aufl. München, Basel: Reinhardt.
  • Hermann, J.: Die Narben der Gewalt – Traumatische Erfahrungen verstehen und überwinden. Paderborn, 2003
  • Huber, M. (2013): Der Feind im Inneren – Psychotherapie mit Täterintrojekten. Paderborn. Junfermann Verlag.
  • Lamnek, S./Ottermann, R.: Tatort Familie: Häusliche Gewalt in gesellschaftlichem Kontext. Opladen, 2004.
  • Lyons-Ruth, K & Jacobvitz, D. (1999): Attachment disorganization: Unresolved loss, relational violence and lapses in behavioral and attentional strategies. In: Cassidy, J. & PShaver P. R. (Hrsgb.): Handbook of attachment. Theory, Research and clinical applications. New York, London (Guildford), 520554
  • Moschner, F. & Eiben, J. (2016): AIM2 – eine ganzheitliche an Ressourcen orientierte Diagnostik für sexuell grenzverletzende Jugendliche. In: Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und –vernachlässigung e.V. (Hrsg.): Interdisziplinäre Fachzeitschrift für Prävention und Intervention Kindesmisshandlung und –vernachlässigung Bd. 1 2016, 6677
  • Peichl, J. (2013): Innere Kritiker, Verfolger und Zerstörer. Ein Praxishandbuch für die Arbeit mit Täterintrojekten. Stuttgart. Klett-Cotta Verlag
  • Rassmussen, L.A., Burton, J.E., & Christopherson, B.J. (1992): Precursors to offending and the trauma outcome process in sexually reachtive children. Journal of Child Sexual Abuse, 1(1), 3348
  • Romer, G., Graf Schimmelmann, B. (2004): Kinder als Täter: Diagnostik und Therapie bei nicht strafmündigen sexuell aggressiven Jungen. In: Körner, W., Lenz, A. (Hrsgb): Sexueller Missbrauch (Band 1). Grundlagen und Konzepte. Göttingen: Hogrefe. 435449
  • Ryan, G.D. & Lane, S.L. (1991): Juvenile Sexual Offending: Causes, Consequencec and Correction. Lexington Books
  • Salter,D., McMillan, D., Richards, M., Talbot, T., Hodges, J., Bentovim, A., Hastings, R., Stevenson,J. & Skuse, D. (2003): Development of sexually abusive behavior in sexually vidtimized males: a longitudinal study. The Lancet, 361, 471476
  • Scheeringa, M.S., Zeanah, C.H., Myers, L. & Putnam, F.W. (2005): Predictive validity in a prospective follow-up of PTSD in preschool children. Jorurnal oft the American Academy of Child and Adolescent Psychiatry, 34
  • Scheeringa, M., Wright, M.J., Hunt, J.P. & , C.H.(2006): Factors affecting the diagnosis and prediction of PTSD symptomatology in children and adolescents. American Journal of Psychiatry, 163, 644651.
  • Schüler-Springorum, M. (2014): Psychische Störungen bei jugendlichen Gewalt– und Sexualtätern. In: Steffes-enn, R. (2014): Täter und Taten als Informationsquellen. 2. Aufl. Frankfurt. Verlag für Polizeiwissenschaft 229251
  • Van Ijzendoorn, M.H. & Bakermanns-Kranenburg M.J. (1997): Intergenerational transmission of attachment: A move tot he contextual level. In Atkinson, L. & Zucker, K.J. (Hrsg.) Attachment and psychopathology. New York, London (Guildford) 135170
  • Waschlewski, S. (2011): Sexualisiert gewalttätige Kinder und Jugendliche – Erklärungen und Behandlungsmöglichkeiten. In: Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe Band 3/2011.Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen. Hannover. 312321
  • Wöller, W. (2013): Trauma und Persönlichkeitsstörungen Ressourcenbasierte Psychodynamische Therapie (RPT) traumabedingter Persönlichkeitsstörungen. 2. Aufl. Stuttgart. Schattauer Verlag
  • Strasser, P.: Kinder legen Zeugnis ab. Gewalt gegen Frauen als Trauma für Kinder. Innsbruck, 2001.
  • Deegener, G. (1999): Sexuell aggressive Kinder und Jugendliche sowie eigene Opfererfahrungen. In: Egg, R. (Hrsg.): Kriminologie und Praxis. Schriftenreihe der KrimZ, Band 27: Sexueller Missbrauch von Kindern. Täter und Opfer. Wiesbaden: Kriminologische Zentralstelle e. V. 6388
  • Deegener, G. (2005): Kindesmissbrauch – Erkennen, Helfen, Vorbeugen. 3. atkualisierte u. erweiterte Auflage. Weinheim: Beltz
  • Kratzsch, W. (2010): Interdisziplinäres Fallmanagement zur Frühesterkennung von Hochrisiko-Familien In: Steffes-enn, R.; Hoffmann, J. (Hrsg.): Schwere Gewalt gegen Kinder. Frankfurt/Main: Polizeiwissenschaft. 109129

Theoretisch-wissenschaftliche Publikationen

  • Acklin, J.: Es gibt kein Leben ohne Sex. Tagesanzeiger, Das Magazin. Zürich, Ausgabe vom 24.4.2010.
  • Adler, A.: Wozu wir leben. Frankfurt, 1933.
  • Amann, G./Wipplinger, R. (Hrsg.): Sexueller Missbrauch. Überblick zu Forschung, Beratung und Therapie. Ein Handbuch. Tübingen, 2005.
  • Andrews, D.: The Psychology of Criminal Conduct and Clinical Criminology. Correctional Service of Canada. 1995.
  • Briken, P.: Paraphilie und Paraphile Störung im DSM-V. In: Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie. August 2015, Volume 9. Issue 3. 140146. 2015
  • Burgheim, J./Friese, H.: Sexualdelinquenz und Falschbezichtigung. Eine vergleichende Analyse realer und vorgetäuschter Sexualdelikte. Frankfurt a. M., 2006.
  • Deegener, G. (Hrsg.): Sexuelle und körperliche Gewalt. Weinheim, 1999.
  • Deegener, G.: Kindesmissbrauch – erkennen, helfen, vorbeugen 3., aktualisierte und erweiterte Auflage). Weinheim, Basel, 2005.
  • Fiedler, P.: Sexuelle Orientierung und sexuelle Abweichung. Weinheim, Basel, 2004
  • Gendreau, P.: Offender rehabilitation. What we know and what needs to be done. Criminal Justice and Behavior, 12, 2953. 1996.
  • Hahn, G./Stiels-Glenn, M.: Ambulante Täterarbeit. Intervention, Risikokontrolle und Prävention. Psychiatrie-Verlag, Bonn, 2010.
  • Hollstein, W.: Was vom Manne übrig blieb: Krise und Zukunft des starken Geschlechts. Berlin, 2008.
  • Kavemann, B./Lohstöter, I.: Väter als Täter. Reinbek bei Hamburg, 1984.
  • Kernberg, O. F.: Wut und Hass (3. Aufl.). Stuttgart, 2000.
  • Kernberg, O. F.: Narzissmus, Aggression und Selbstzerstörung. Stuttgart, 2006.
  • Marshall, W. L. et al.: Cognitive behavioral treatment of sexual offenders. Chichester– Wiley, 1999.
  • Musloff, C./Hoffmann, J. (Hrsg.): Täterprofile bei Gewaltverbrechen – Mythos, Theorie und Praxis des Profiling. Berlin, 2001.
  • Schlippe v., A./Schweitzer, J.: Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung (9. Aufl.). Göttingen, 2003.
  • Toprak, A.: Das schwache Geschlecht – die türkischen Männer. Zwangsheirat, häusliche Gewalt, Doppelmoral der Ehre. Freiburg, 2005
  • Tschan, W.: Missbrauchtes Vertrauen. Zürich, 2006.
  • Urbaniok, F.: Was sind das für Menschen – was können wir tun. Bern, 2003
  • Ascione, F.R.; Arcow, P. (1999): Child Abuse, Domestic Violence, and Animal Abuse – Linking the Circles of Compassion for Prevention and Intervention, West Lafayette. Indiana: Purdue University Press
  • Kröber, H.-L.; Dölling, D.; Leygraf, N.; Saß, H. (Hrsg. 2006): Handbuch der Forensischen Psychiatrie. Band 3. Psychiatrische Kriminalprognose und Kriminaltherapie. Darmstadt: Steinkopff.
  • Elz, J. (2003): Kriminologie und Praxis. Schriftenreihe der KrimZ, Band 41: Sexuell deviante Jugendliche und Heranwachsende. Wiesbaden: Kriminologische Zentralstelle e. V.
  • Elz, J. (2004): Sexuell deviante junge Menschen – zum Forschungsstand. In: IKK-Nachrichten: Sexualisierte Gewalt durch Minderjährige. 12/2004. 26
  • Elz, J. (2005): Karriereverläufe gefährlicher Sexualstraftäter: erste Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt. In: Egg, R. (Hrsg.): Kriminologie und Praxis. Schriftenreihe der KrimZ, Band 47: „Gefährliche Straftäter“. Eine Problemgruppe der Kriminalpolitik? Wiesbaden: Kriminologische Zentralstelle e. V. 109128
  • Felthous, A. R.; Kellert, S. R. (1986): Violence against animals and people: Is Aggression against living creatures generalized? In: Bulletin of the American Academy of Psychiatry and the Law, 14 (1). 5569
  • Hahn, G. (2007): Rückfallfreie Sexualstraftäter. Salutogenetische Faktoren bei ehemals im Maßregelvollzug behandelten Patienten. Bonn: Psychiatrie
  • Heyden, S.; Jarosch, K. (2009): Missbrauchstäter. Phänomenologie – Psychodynamik – Therapie. Stuttgart: Schattauer
  • Hoops, S. (2009): Was hilft bei Kinderdelinquenz? Familien als Experten. Weinheim: Juventa
  • Kraft, U.; Köhler, D.; Hinrichs, G. (2008): Risiko– und Schutzfaktoren bei jungen Straftätern. Eine vergleichende Analyse von Tötungs-, Sexual– und Gewaltdelinquenten. Frankfurt/Main: Polizeiwissenschaft
  • Marshall, (1989): Intimacy, loneliness and sexual offenders. In: Behaviour Research and Therapy, 27, 5. 491503
  • Myers, W. C.; Burgress, A. W., Nelson, J. A. (1998): Criminal and behavioural aspects of juvenile sexual homicide. In: Journal of Forensic Science, 43. 340347
  • Stupperich, A. (2006): Wege in den Schatten? Tierquälerei und Gewaltstraftäter. In: Schröder, B. (Hrsg.): Verschwiegenes Tierleid. Germany: Schröder. 8495
  • Vitt-Mugg, V. (2003): Sexuell sadistische Serientäter: Analyse der Sozialisations– und Entwicklungsgeschichte von Tötungsdelinquenten. Lengerich: Pabst Science Publishers
  • Wolff-Dietz, I. (2007): Jugendliche Sexualstraftäter. Lengerich: Pabst Science Publischers

 

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